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Swafing Stoffe

Geschickt eingefädelt

Geschickt eingefädelt Finale 2016 – Mit großem Gewinnspiel!

In einer Woche ist es so weit! Am 13. Dezember 2016 entscheidet sich im großen Geschickt eingefädelt Finale, wer der beste Hobbynäher Deutschlands im Jahr 2016 ist! Wir haben für Euch mit den drei Finalisten gesprochen und ein tolles Gewinnspiel für alle "Geschickt eingefädelt" und Guido-Fans!

 

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Habt Ihr die 5. Woche verfolgt? Bei der Taucheranzug-Challenge kamen die Kandidaten zwischenzeitlich ganz schön an ihre Grenzen, oder?

Was dann aber aus den Neoprenanzügen geworden ist, konnte sich sehen lassen! Julians zarter Traum aus Neopren und Chiffon Severine oder Anikas cooles Outfit mit dem silbernen Kunstleder Romy lässt jeden Taucher vor Neid erblassen!

Bei der Aufgabe zum Thema "Schneidere eine Jacke auf Maß" konnte Anika das Meisterstück der Woche ergattern uns stand dadurch als erste der Finalkandidaten fest.

 

julian_halbfinaleMit Julian und Tanja konnten zwei weitere vielversprechende Kandidaten beim Halbfinale mit dem Motto "Schwierige Stoffe" noch mal alles zeigen und ihr Ticket ins Finale lösen.

Für Felix hat es in der 5. Folge nicht ganz gereicht. Er scheidet nach der fünften Sendung aus und kann bei dieser hochkarätigen Kandidatenriege stolz sein, so weit gekommen zu sein und sich bis ins Halbfinale genäht zu haben.

 

 

Tanja, Julian und Anika - Die Geschickt eingefädelt Finalisten 2016

Tanja, Julian und Anika, Ihr habt es geschafft und steht im Finale! Ihr habt bewiesen, dass ihr unter den besten Hobbyschneidern Deutschlands seid! Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die finalen Aufgaben!

 

geschickt-eingefaedelt-finalisten_2016

 

Uns haben die drei Finalisten verraten,

 

  • wie sie das Halbfinale und die Verkündung der Finalisten erlebt haben.
  • Was ihr Geheimrezept ist, mit dem sie die Jury überzeugen wollen
  • Ab wann Sie daran geglaubt haben, es bis ins Finale schaffen zu können und auf welches Finale sie am Anfang getippt hätten?

 Interview mit Tanja • Interview mit Julian • Interview mit Anika

Zum Gewinnspiel


Geschickt eingefädelt Finalistin Tanja Müller

 

Wie hast Du das Halbfinale und die Verkündung der Finalisten erlebt?

Es war sehr viel aufregender und spannender, als man es sich im Vorfeld vorstellt. Man zweifelt an jeder Naht, die nicht so perfekt ist, wie man das von sich zu Hause gewohnt ist.  Es war bis dahin bereits ein sehr anstrengender Wettkampf und auch wenn ich sehr ehrgeizig bin, hätte ich es verkraftet, wenn ich es nicht ins Finale geschafft hätte. Denn alle Kandidaten haben immer wieder bewiesen, dass sie es verdient hätten, ins Finale einzuziehen. Kurz vor der Zielgeraden auszuscheiden, wäre natürlich besonders bitter! Ich habe mich daher bei der Verkündung natürlich riesig gefreut, es geschafft zu haben!  Ich hatte sehr gehofft, dass meine Damenjacke „finalwürdig“ ist, denn ich habe sehr viel Zeit und Mühe in den komplizierten Schnitt gesteckt. Upcycling war nicht meine besondere Stärke, daher habe ich gehofft, bei dieser Aufgabe nicht daneben zu liegen.

 

 Ab wann hast Du daran geglaubt, es bis ins Finale schaffen zu können? Gab es einen Moment, an dem Du dachtest: „Nun ist es vorbei!“? Hättest Du am Anfang deiner Zeit bei "Geschickt eingefädelt" auf diese Finalisten getippt oder warst Du sehr überrascht?

Da ich ein sehr ehrgeiziger Mensch bin, war es von Beginn an mein Ziel, bis ins Finale zu kommen. Der Weg dahin war aber viel härter, als ich gedacht hatte!  Mein „Transenfummel“  aus Neopren hat es für mich dann doch nochmal sehr spannend gemacht.

 Mein Finaltipp: Heidi, Julian und ich selbst!     Mein Finaltipp am ersten Tag wäre Heidi, Julian und ich gewesen. Dass Anika in der kurzen Zeit so viel dazulernen konnte, war wirklich faszinierend. Sie ist wie ein Schwamm: Sie saugt alles ganz wissbegierig in sich auf. Meinen allerhöchsten Respekt für das, was sie in dieser kurzen Zeit erreicht hat! Ich bin aber überzeugt, dass alle zu Recht in diesem Finale stehen und auch für die Jury die Entscheidung sehr schwierig sein wird. Das Niveau ist sehr hoch.

 

 Hast Du ein Motto, mit dem Du ins Finale gehst? Was ist Dein Geheimrezept, wie willst Du die Jury überzeugen?

 

Fürs Finale will ich noch mal ganz tief in die Schublade der technischen Perfektion greifen und dem Model ein sehr gut sitzendes und extrem ordentlich verarbeitetes Red Carpet Dress auf den Leib schneidern.

 

 


 

Geschickt eingefädelt Finalist Julian Fiege

Wie hast Du das Halbfinale und die Verkündung der Finalisten erlebt?

Die Stimmung war sehr ruhig und entspannt. Die kreative Upcycling-Aufgabe war katastrophal! Neoprenanzüge upcyclen, das Material ist echt furchtbar. Aber mein Modell ist sehr gut geworden, so ein bisschen im Chanel-Style. Ich freue mich, dass ich nach der mit meinem Chino-Top Schlappe in Folge 4 wieder den ersten Platz machen konnte. Skurril war, dass ich in der Nacht vor der Maßschneideraufgabe geträumt habe, mein Model hieße Camilla – und mein Model hieß wirklich so, unfassbar! Anika hat mit ihrer gelben Jacke ja das Meisterstück der Woche genäht und wir alle wussten, dass es im Finale wirklich sehr knappe Entscheidungen sein werden.

 Die Verkündung war so aufregend, wir wussten alle, wir liegen so eng zusammen und es machen wirklich Kleinigkeiten aus. Als Anikas gelbe Jacke als Meisterststück enthüllt wurde und feststand, dass sie die erste Finalistin ist, habe ich ein bisschen gezittert. Für mich war Tanja von Anfang an eine der Finalisten mit ihrem Können und ihrer Erfahrung. Dann wurde ich ins Finale gerufen, da habe ich mich riesig gefreut und war sehr erleichtert, dass ich noch eine Runde weiternähen darf.

 Ab wann hast Du daran geglaubt, es bis ins Finale schaffen zu können? Gab es einen Moment, an dem Du dachtest: „Nun ist es vorbei!“? Hättest Du am Anfang deiner Zeit bei "Geschickt eingefädelt" auf diese Finalisten getippt oder warst Du sehr überrascht?

In Folge 3 dachte ich, eigentlich läuft es ganz gut. In der ersten Woche das Meisterstück, in der zweiten war es auch ganz gut, dann in Folge 3 mein zweites Meisterstück der Woche – da dachte ich, ich kann es ins Finale schaffen. Als in Woche 4 aber mein Bustier auf dem letzten Platz landete, dachte ich, das Blatt kann sich superschnell wenden! Nichts ist mehr sicher!

 Mein Finaltipp: Tanja und Heidi     Tanja war für mich immer eine ganz klare Favoritin. Ich war mir ganz sicher, dass auch Heidi es ins Finale schaffen würde, das hat mich echt überrascht. Anika wäre ja in der ersten Folge fast rausgeflogen und hat sich dann so gut nach vorne gearbeitet: Anika hat alles, was man ihr gesagt hat, aufgesaugt wie ein Schwamm und so viel dazugelernt. Auch wenn ich sie anfangs nicht auf dem Schirm hatte: Sie ist berechtigt so weit gekommen! 

 

 Hast Du ein Motto, mit dem Du ins Finale gehst? Was ist Dein Geheimrezept, wie willst Du die Jury überzeugen?

Ich werde im Finale einfach so weiterarbeiten wie in den anderen Folgen. Ich werde konzentriert sein und strukturiert arbeiten. Die Stimmung ist sehr gut und wir helfen uns untereinander. Ich sehe dem Finale gelassen und erfreut entgegen.

   


Geschickt eingefädelt Finalistin Anika Weimert

 

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Wie hast Du das Halbfinale und die Verkündung der Finalisten erlebt?

Ich war total überwältigt, weil ich ja in der ersten Folge fast rausgeflogen wäre. Dann im Finale zu stehen, war der Wahnsinn! Im Halbfinale lief beim Upcycling alles sehr glatt und die zweite Aufgabe war natürlich toll mit meinem „Meisterstück“. Ich war sehr traurig, weil Felix gehen musste, aber diese Entscheidung war recht klar, weil seine Jacke nicht fertig war und er auch beim Upcycling im Vergleich zu den anderen ein recht einfaches Modell genäht hatte.

Ab wann hast Du daran geglaubt, es bis ins Finale schaffen zu können? Gab es einen Moment, an dem Du dachtest: „Nun ist es vorbei!“? Hättest Du am Anfang deiner Zeit bei "Geschickt eingefädelt" auf diese Finalisten getippt oder warst Du sehr überrascht?

 In der allerersten Woche. Aber auch danach: Es gab so viele Momente, in denen ich dachte „Jetzt ist es vorbei!“. (lacht) Bei jedem kleinen Fehler, bei jedem Trennen, bei jedem Löchlein dachte ich, das könnte es jetzt gewesen sein. Von Mal zu Mal wurde ich etwas sicherer. Dass ich wirklich ins Finale gekommen bin, habe ich erst im Nachhinein zuhause realisiert!

 Mein Finaltipp: Julian, Tanja und Heidi! 

Julian und Tanja haben von Anfang an auch von sich selbst gesagt, sie kommen ins Finale. Sie sind beide sehr selbstbewusst und wissen, was sie können. Ich war mir auch bei beiden relativ sicher. Als dritte Person hatte ich auf Felix oder Heidi getippt! Ich dachte, ich könnte es bis in Folge 2 oder 3 schaffen. Mein Freund sagte mal: Du startest als Letzte und kämpfst Dich hoch, weil Du so lernfähig bist. Da hat er recht, man muss mir nur einmal eine Sache zeigen, wie Inge den Handsaum, dann mache ich das einfach! Da hat mich mein Freund wohl richtig eingeschätzt!

 

 Hast Du ein Motto, mit dem Du ins Finale gehst? Was ist Dein Geheimrezept, wie willst Du die Jury überzeugen?

 

Mein Geheimrezept ist es, ruhig zu bleiben und mich nicht zu sehr zu stressen, sondern mich zu freuen, dass wir noch einmal zusammen nähen dürfen. Ich habe mir gemeinsam mit Julian und Tanja vorgenommen, es richtig zu genießen und das werden wir auch tun. Jetzt kann niemand mehr verlieren, sondern nur noch einer gewinnen.

 

Geschickt eingefädelt Finale: Finalisten Tanja, Julian und Anika

 

Wer der drei tapferen Schneiderlein behält einen kühlen Kopf und liefert beim Finale eine atemberaubende Robe ab?  Jetzt werden die Scheren gewetzt und es zählt jeder Stich! Am Ende kann nur einer gewinnen und den begehrten Pokal und die 10.000 Euro Preisgeld in Händen halten!

 

 Tanja Müller, Julian Fiege oder Anika Weimert?

Wir hatten Euch alle Geschickt eingefädelt Kandidaten hier im Blog vorgestellt - diese drei Kandidaten haben sich bis ins Finale genäht und sind uns und den vielen Zuschauern richtig ans Herz gewachsen.

 

Alle drei haben sich durch die Aufgaben der letzten Folgen genäht und jeder von Ihnen hat es geschafft, mit dem Meisterstück der Woche die Jury zu begeistern! Was meint Ihr, wer der oder die Sieger(in) sein wird? Lest noch mal in unsere Interviews mit Tanja Müller, Julian Fiege und Anika Weimert hinein!

 

Wer wird den begehrten Pokal und die 10.000 € Preisgeld gewinnen?

 

Gewinnspiel zum Geschickt eingefädelt Finale

Bücher mit Autogramm von Guido Maria Kretschmer gewinnen!

Sechs Wochen lang fiebern wir mit den Hobbyschneidern bei "Geschickt eingefädelt" mit - Jetzt machen wir sechs von Euch mit exklusiven Preisen zur Sendung glücklich: Guido Maria Kretschmer höchstpersönlich hat für Euch sein neues Nähbuch "Meine Nähschule" für Euch signiert - das edle, silberglänzende Autogramm des Star-Designers direkt auf dem Buchcover machen das vielseitige Nähbuch mit vielen Schnittmustern zum absoluten Highlight in Eurem Nähbuch-Regal!

 

 

Was ihr dafür tun müsst? Schreibt uns bis zum 13. Dezember um 20:15 Uhr hier, bei Facebook oder bei Instagram einen Kommentar (es zählt nur ein Kommentar pro Person, es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen)  und beantwortet die folgende Frage:

 

Wer unter den drei Kandidaten ist für Euch der beste Hobbyschneider und sollte den ersten Platz belegen?

Begründet Eure Entscheidung, der Name alleine reicht uns nicht aus!

 

Gewinnspiel zum Geschickt eingefädelt Finale - Nähbücher mit Autogramm von Guido Maria Kretschmer gewinnen!

 

 

Viel Spaß beim großen Geschickt eingefädelt Finale:

Dienstag, 13. Dezember 2016 um 20:15 bei VOX!

 

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Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit  dem Verlag Edel Books, der uns die signierten Bücher zur Verfügung gestellt hat. Das Buch ist im Fachhandel und beim Edel Books Verlagsshop erhältlich!

Abbildungen der Kandidaten und Fotos vom Finale: © VOX/Andreas Friese

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschickt eingefädelt Faltenkleid und Woche 3

felix_strickupcycling"Geschickt eingefädelt"- die verbliebenen sechs Hobbyschneider Felix, Anika, Tanja, Tatjana, Julian und Heidi sind schon in Woche 3 angekommen und wollen sich bis ins Finale nähen - wer wohl in Woche 3 gehen muss?

Das Thema der dritten Folge heißt "Mixwoche".

Wir freuen uns auf die Technik Aufgabe "Nähe einen Rock und eine Bluse im Team" - ob die Teams Hand in Hand arbeiten werden oder es wieder zu Streitigkeiten kommt?

Außerdem geht es beim Thema Upcycling um Strick. Was die Hobbyschneider aus den vorgegebenen Strickteilen wohl zaubern werden? Wir sind gespannt!

 


 

Geschickt eingefädelt Faltenkleid

Das Faltenkleid aus der zweiten Woche hat Euch besonders gut gefallen! Die Modelle von Anika, Tatjana, Julian, Tanja, Keno, Felix und Heidi (Bild unten, v.l.n.r.) sind so unterschiedlich und zeigen, wie wandelbar das Schnittmuster für das Geschickt eingefädelt Kleid mit Kellerfalten ist. Es kommt wie so oft auf die Auswahl des Stoffes an!

 

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Uns erreichen seit der Ausstrahlung der zweiten Folge so viele Anfragen zu dem Faltenkleid aus der 2. Staffel "Geschickt eingefädelt", dass wir Euch hier einen kleinen Überblick geben wollen, wo es das Schnittmuster gibt, wie man die Kellerfalten am besten näht und welche Stoffe die Kandidaten verwendet haben:
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  • Das Schnittmuster bekommt ihr in Guido Maria Kretschmers neuem Buch "Meine Nähschule" - es heißt dort "Armelloses Kleid" und kommt mit dem Schnittmuster in den Größen 36-44. Das Kleid sollte aus Kleiderstoffen mit etwas Stand genäht werden. Für mehr Festigkeit und saubere Innenverarbeitung wird das Faltenkleid komplett mit Futterstoff verstürzt.

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Wenn Du Dein Faltenkleid originalgetreu nachnähen willst, findest Du hier Informationen zu den Stoffen:

  • Kleid mit Rauten schwarz/weiß von Tanja: Dekostoff Vilosa mit Rauten Dessin 200285
  • Zweifarbiges Kleid von Keno: Köper Tokkos in Fb. Weinrot 937 und Dunkelblau 597

 

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  • Kleid mit Blumen und Punkten von Heidi: Chiffon Dahlia in Fb. Rosa 200431
  • Kleid aus Wildseide von Tatjana: Seide "Dupion" in der Farbe Silbergrau 183.

 

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Einzig Julians Kleid ist aus einem anderen Stoff gefertigt. Guido hatte für die zweite Staffel einige Ballen aus seinen Vorräten mitgebracht und dazu gehörte auch der Stoff mit den goldenen Stickereien. Er ist unseres Wissens nicht im Handel erhältlich.

 Näh´Dir Dein ganz persönliches Geschickt eingefädelt Faltenkleid!

Viel Spaß beim Nähen!

 

Das Nähbuch zur Sendung Geschickt eingefädelt auf Swafing Stoff Vilosa

 


GESCHICKT EINGEFÄDELT – WER NÄHT AM BESTEN?

AB DEM 8. NOVEMBER UM 20:15 UHR BEI VOX!

Das Logo zur Sendung "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten?".

Swafing ist Ausstatter der Sendung "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten?".


Abbildungen: © VOX/ANDREAS FRIESE,  ©Edel Books  und Swafing.

Anika Weimert – Geschickt eingefädelt Kandidaten 2016

 Kaum zu glauben - morgen ist es endlich so weit und die erste Folge der zweiten Staffel von "Geschickt eingefädelt" wird bei VOX ausgestrahlt! Wir beenden unsere Interviewserie mit den acht neuen Kandidaten heute mit Sonnenschein Anika Weimert. Die 21-jährige Designstudentin hat ihre erste Nähmaschine von ihrer Oma bekommen und mit dem Nähen von Kinderkleidern und Kostümen begonnen. Heute näht sie gerne Kleidung für sich selbst und ist ein riesiger Fan von Guido Maria Kretschmer!

Welcher Finalist der ersten Staffel hat sich mit fast exakt dem gleichen Modell für die Sendung beworben und mit wem bespricht Anika heute jedes neue Nähprojekt? Jetzt im Swafing Blog!

Bis zum Sendestart stellen wir hier alle Kandidaten der zweiten "Geschickt eingefädelt"- Staffel vor, die sich im großen VOX Nähwettbewerb der Jury aus Guido Maria Kretschmer und Inge „Pingel-Inge“ Szoltysik-Sparrer stellen!

 

 

"Geschickt eingefädelt" geht in die neue Runde! Am 8. November um 20:15 Uhr ist es so weit: Acht neue Kandidaten zwischen 18 und 68 Jahren, darunter drei Männer und fünf Frauen, wollen sich den Titel "Deutschlands bester Hobbyschneider" ernähen. Dazu müssen sie Woche für Woche zwei Aufgaben aus den Bereichen „Nähen nach Schnittmuster“, „Upcycling“ oder „Maßanfertigung“ nach höchsten Qualitätsanforderungen umsetzen.

 

In anticipation of  Vox network's "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten" (the German version of the U.K.'s "Sewing Bee"), here on our blog we will introduce the panel of judges and the contestants, so that for the November 8rd premier you will already be in the know! Tune in Tuesday evenings at 7:15 GMT and watch 8 contestants sew their way through the different challenges given by the panel of celebrity judges. We have a little bit of information on the eight creative contestants. We, too, are on pins and needles and can't wait to see who comes out ahead! No further translation.

 

"Geschickt eingefädelt"-Kandidatin Anika Weimert

 


Im Interview:

Anika – Der unkomplizierte Sonnenschein


 

Warum hast Du Dich bei „Geschickt eingefädelt“ beworben und wieso glaubst Du, Deutschlands bester Hobbyschneider zu sein?

Mir gefiel das Format von der ersten Folge an! Ich hatte bei der Arbeit ein bisschen Langeweile und habe geschaut, wann die zweite Staffel kommt. Da sah ich einen Aufruf, sich zu bewerben und da habe ich es einfach versucht! Dann kam ein Anruf und schon kurz darauf war ich beim Casting!  Das war sehr spontan und vielleicht sollte das auch so sein.

Warum ich Deutschlands beste Hobbyschneiderin bin?

Nähen ist meine Leidenschaft. Für mich ist Nähen wie Zauberei: Etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, aus dem Nichts! Man sieht und spürt das, wenn ich nähe und ich hoffe, damit viele Menschen fürs Nähen begeistern zu können!

Für mich selbst habe ich vor der Teilnahme an der Sendung kaum Kleidung genäht. Beworben habe ich mich dann mit einem senfgelben Kuschelmantel (wie Celine in der ersten Staffel, Anm. der Redaktion). Das ist kein großes Meisterstück, aber ich habe ihn jeden Tag an, er macht mich glücklich und ich habe viele Komplimente für den Mantel bekommen.

Außerdem habe ich einige Kinderkleidungsstücke hingeschickt, die ich für mein Patenkind und ihre kleine Schwester genäht habe.

Kandidatin Anika Weimert

Kandidatin Anika Weimert

 

Wie und wo hast Du erfahren, dass Du Teil von „Geschickt eingefädelt“ 2016 bist?

Ich saß ganz gemütlich bei schönem Wetter auf meinem Balkon, als die Produktionsfirma anrief und sagte: „Du bist dabei!“. Oh mein Gott, ist das cool! Ich habe mich so gefreut und war sehr aufgeregt!

 

Wie hast Du Dich auf die Sendung vorbereitet?

Ich habe mich natürlich vorbereitet: Die erste Staffel habe ich noch mal angesehen und geschaut, was vielleicht drankommen könnte und was ich üben muss. Knöpfe annähen, Knopflöcher annähen, Reißverschlüsse einsetzen, schwierigere Techniken geübt…

Ich bin nicht der akkurateste Näher, möchte manchmal auch einfach nur schnell fertig werden. Ich habe in der Zeit viel genäht und versucht, eigene Schnitte zu machen. Außerdem habe ich sehr viel für meine Familie genäht und dabei geübt, wie man mit unterschiedlichen Körperformen umgeht und Schnitte daran anpasst. Jeder durfte sich etwas wünschen und dann ging es los!

 

Anika Weimert hat sich wie 1. Staffel-Finalistin Céline Voigt mit einem senfgelben Mantel beworben.

 

 

Wie bist Du mit dem Zeitdruck und den Aufgaben zurechtgekommen? Was war für Dich am Schwierigsten?

Ich kellnere und kann unter Druck konzentriert arbeiten. Es ist mir am liebsten, wenn der Laden voll ist und viel zu tun ist. Ich hatte Angst davor, nicht fertig zu werden, aber mit dem Zeitdruck komme ich gut zurecht.

 

 

Wie ließen sich die Dreharbeiten in Dein Leben (beruflich/privat) integrieren? Wenn Du nicht nähst, was machst Du sonst? 

Ich bin Studentin und das war wirklich ganz unkompliziert. Ich habe bei der Uni angerufen und gefragt, ob ich eine Zeit lang beurlaubt werden könnte. Ich studiere Design und sie sagten, dass so eine Erfahrung wunderbar für mich wäre und haben mich sehr unterstützt!

Wenn ich nicht nähe oder studiere, mache ich gerne etwas mit meinem Freund und meinen Freunden. Ich habe ganz tolle Freunde: Sie haben mich in Berlin mal besucht und mich überrascht, das war so schön! Außerdem lerne ich natürlich für die Uni und interessiere mich für Poetry Slams. Zum Ausgleich mache ich Yoga und gehe sehr gerne mit unserem Hund spazieren.

 

Wie war der Umgang mit den anderen Kandidaten? Gibt es einen, unter ihnen, der Dir besonders ans Herz gewachsen ist und wenn ja, wer und wieso?

Das war unglaublich herzlich, ich habe von den anderen Kandidaten so viel gelernt. Wir haben uns sehr unterstützt! Vielleicht lag es auch daran, dass ich eine der Jüngsten war, dass sie sich besonders um mich gekümmert haben. Wir haben noch viel Kontakt und ich habe Felix und Julian schon besucht! Außerdem vermisse ich Indira sehr, sie ist auch ein echter Sonnenschein hinter der Hardrocker-Fassade. Keno natürlich auch, unser Vollblutostfriese, ihn habe ich auch sehr ins Herz geschlossen.

Mit Felix habe ich den engsten Kontakt, jedes neue Projekt bequatschen wir erstmal ausgiebig miteinander.

Bei manchen Kandidaten merkte man, dass sie ehrgeiziger sind als andere, das gab es schon auch.

Geschickt eingefädelt" Kandidaten der zweiten Staffel

Die Geschickt eingefädelt" Kandidaten der zweiten Staffel: Tanja Müller, Julian Fiege, Felix Flechtner, Anika Weimert, Indira Czerwinski, Heidi Mielenz, Keno Dirks und Tatjana Golder.

 

Wie würdest Du Deine Position innerhalb der Kandidatenrunde beschreiben?

Ich würde mich als den Sonnenschein oder Klassenclown in der Runde bezeichnen. Es ist mir so wichtig, dass sich die Gruppe gut versteht und alle miteinander lachen können. Da ich ja auch auf Poetry Slams gehe, haue ich immer mal einen lustigen Spruch raus!

 

Wie war der Umgang mit der Jury? Bist Du eher Team Inge oder Team Guido?

Ich kam als „Team Guido“ – ich bin ein riesiger Fan und er ist ein großes Vorbild für mich.

Wie er in diesen Beruf hineingekommen ist und da so groß geworden ist und dabei so freundlich und herzlich ist, das ist nicht selbstverständlich.  Wenn mich jemand fragt, wie er ist, sage ich immer: „Er ist noch netter als im Fernsehen!“.

Vor Inge hatte ich großen Respekt, vor ihrem Wissen und Können! Weil ich es ja nicht richtig gelernt habe, hatte ich da schon Sorgen, ob ich gut genug bin. Ich bin ein großer Inge-Fan geworden und wenn ich beim Nähen einmal nicht weiß, wie etwas geht, kann ich auch jetzt noch Inge ansprechen und sie gibt mir fachmännischen Rat. Sie gibt so gute, konstruktive Kritik!

Daher sind mir beide Jurymitglieder wichtig und ich kann mich nicht entscheiden.

 

Erzähl´ doch mal aus dem Nähkästchen, gab es für Dich ein besonderes Erlebnis bei Geschickt eingefädelt?

Mein Ziel war es, nicht als erste zu gehen. Dadurch war ich aber bei der ersten Aufgabe so schrecklich aufgeregt!

Da musste ich erstmal lernen, dass es nichts bringt, sich so zu stressen. Mit Gelassenheit ging es dann viel besser! Julian hat mich mit seiner ruhigen Art sehr inspiriert!

Für die Hochzeit ihres Onkels hat Anika das Brautkleid und die Kleider der Blumenmädchen genäht.

 

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Anikas Festkleid aus Stoff von Guido.

Wie hast Du Dich durch „Geschickt eingefädelt“ weiterentwickelt?

Mein Nähstil hat sich verändert und ich bin sehr perfektionistisch geworden. Die Erfahrung aus der Sendung konnte ich schon anwenden: Ich habe jetzt ein Brautkleid für die Frau meines Onkels genäht. Auch für mich selbst entstand ein Kleid für die Hochzeit.

Als ich das erste Mal auf einer Overlock genäht habe, habe ich direkt ein Loch mitten in die Brust genäht – mittlerweile habe ich eine eigene Overlockmaschine und jetzt kann ich das, ganz ohne Löcher!

 

Was sind Deine Pläne für die Zeit nach der Sendung?

Ich möchte ein eigenes Label gründen – die Idee zu einem möglichen Namen kam mir bei den Dreharbeiten. Meine Oma hieß Rosa und wir nannten sie nur „Oma Rose“. Daher soll mein Label „Rose“ heißen! Mittlerweile nähe ich vieles für mich selber und will maßschneidern und Leute fürs Nähen begeistern!

Aber erst mal steht auch mein Studium im Vordergrund, ich habe noch drei Jahre vor mir!

 

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Anikas Glücksschwein wacht über den Zuschnitt.

 

Was würdest Du mit den 10.000 Euro Siegprämie anfangen?

Damit würde ich einen Urlaub in Thailand oder Afrika in einer Elefantenauffangstation machen, in der man verletzte oder verwaiste Elefanten gesund pflegt. Ich bin ein großer Elefantenfan und träume schon lange davon. Von dem Rest würde ich mein Studium bezahlen und wenn dann noch etwas übrig ist, ganz viele Stoffe kaufen!

Anika hat das Nähen mit Kinderkleidern für ihr Patenkind angefangen und greift gerne zu Swafing Stoffen!

 

Warum nähst Du? Was bedeutet NÄHEN für Dich?

Ich nähe, weil Handarbeit in meiner Familie einen hohen Stellenwert hat. Wir haben in der Küche meiner Uroma mit vier Generationen zusammengesessen und gestrickt. Weil mir das Stricken nicht so liegt, habe ich auf Omas Nähmaschine einen Sesselbezug für mich genäht. Der ist sehr schön geworden und das hat mir so viel Euphorie gegeben, dass ich das aus eigener Kraft geschafft habe!  Das hat mich nie mehr losgelassen und Nähen ist für mich einfach magisch!

In meinem Designberuf geht es immer darum, etwas zu schaffen, wo vorher nichts ist, das kann man nirgendwo so gut wie beim Nähen. Man hat eine Idee im Kopf und mit der Nähmaschine und etwas Stoff kann man die Idee in die Realität umsetzen.

Ich bin nur knapp 160cm groß und daher ist es toll, dass ich mir jetzt Dinge in der richtigen Länge nähen oder anpassen kann.

Anika hochkonzentriert bei der Arbeit an einer Aufgabe.

 


Welche Stoffe verarbeitest Du am liebsten und was wäre der Stoff Deiner Träume? 

Das ist eine so schöne Frage! Mein nächstes Traumprojekt ist ein hellblauer Wollmantel! Ich liebe mit Blüten bestickte Stoffe, Seide, Tüllstickerei, elegante Stoffe. Mein Lieblingsstoff wird für immer der sein, den mir Guido geschenkt hat und aus dem ich mir ein Kleid genäht habe!

Wie oft nähst Du?

Ich bin Phasen-Näher: Manchmal täglich jeden Tag, so viele Stunden, wie es neben der Uni geht. Manchmal nähe ich aber auch wochenlang nicht. Mein Ziel ist es, jede Woche mindestens 5 Stunden zu nähen und meist schaffe ich das!

 

Was nähst Du am liebsten und wie beschreibst Du Deinen Stil?

Mittlerweile nähe ich am liebsten Kleidung für mich! Glockenröcke aus Baumwoll-Stretchstoffen nähe ich am liebsten!

Manchmal sehe ich ein Kleidungsstück im Laden und denke,  der Stoff gefällt mir nicht so oder die Qualität passt nicht oder ich kaufe da nicht, weil ich es nicht unterstützen will. Jetzt kann ich mir das Modell dann nach meinen Wünschen einfach selber nähen!

Mein Stil? Ich liebe Mode und durch mein Designstudium wurde ich noch moderner und ausgefallener. Es dürfen aber auch klassische Schnitte sein oder Stoffe wie Streifen oder Pünktchen!

Ich versuche, mit der Mode zu gehen, dabei aber meinem Stil treu zu bleiben. Wichtig ist mir, nichts nur deswegen zu machen, weil es gerade modern ist.

 

Einer ihrer Träume hat sich bereits erfüllt: Ein Mal Guido Maria Kretschmer treffen!

 

Wenn Du ein Teil für einen Promi nähen dürftest, wer wäre es und was würdest Du ihr oder ihm nähen?

Ich würde ein rotes Satin-Abendkleid mit Carmen-Ausschnitt für die wunderschöne Emilia Clarke aus „Game of Thrones“ nähen.

 

Warum müssen wir ab dem 8. November unbedingt bei Vox „Geschickt eingefädelt“ einschalten?

Jeder muss einschalten, egal ob er selbst näht oder nicht! Es wird ganz spannend und sehr lustig und auch Menschen, die noch nicht nähen,  können sich dadurch fürs Nähen begeistern. Auch wenn man zuhause ganz anders näht und nicht solchen Zeitdruck hat, ist es schön zu sehen, was man in kurzer Zeit für tolle Modelle schaffen kann! Und das kann jeder lernen!

Ich möchte mich bei VOX für die Chance bedanken, an der Sendung teilnehmen zu dürfen und Guido Maria Kretschmer kennenlernen zu dürfen. Seit langem habe ich zwei große Träume, Guido zu treffen, war einer davon!

 

Ich habe so tolle Menschen kennengelernt und eine wunderbare Zeit mit ihnen verbracht. Das würde ich jederzeit wieder tun!!

 

Herzlichen Dank für das Interview!

 


 

Links zu Anika Weimert:

Anika Weimert bei VOX.de

Anika Weimert bei Facebook

Anika Weimert bei Instagram

Alle Beiträge zur Sendung:

 Geschickt eingefädelt - wer näht am besten? im Swafing Blog

 


 

 

GESCHICKT EINGEFÄDELT – WER NÄHT AM BESTEN?

AB DEM 8. NOVEMBER UM 20:15 UHR BEI VOX!

Das Logo zur Sendung "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten?".

 

Swafing ist Ausstatter der Sendung "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten?".

 


 

 

Abbildungen: © VOX/ANDREAS FRIESE und Anika Weimert.

 

 

 

 

Tanja Müller – Geschickt eingefädelt Kandidaten 2016

Unser Sonntagskind in der Geschickt-eingefädelt Interviewserie im Swafing Blog ist Tanja Müller. Die 40-jährige Projektleiterin in der Qualitätssicherung stellt auch an die Qualität ihrer Näharbeiten höchste Ansprüche! Sie ist durch Kostümfilme zum Nähen gekommen und Kostüme sind auch heute noch ihre liebsten Nähwerke.

Was ihr großes Ziel in der Sendung war und wer ihr ganz persönliches Guido-Double ist, lest ihr jetzt im Swafing Blog! 

Bis zum Sendestart stellen wir hier alle Kandidaten der zweiten "Geschickt eingefädelt"- Staffel vor, die sich im großen VOX Nähwettbewerb der Jury aus Guido Maria Kretschmer und Inge „Pingel-Inge“ Szoltysik-Sparrer stellen!

 

Oben: Keno Dirks, Heidi Mielenz, Indira Czerwinski und Julian Fiege.
Unten: Tatjana Golder, Felix Flechtner, Tanja Müller und Anika Weimert.

 

"Geschickt eingefädelt" geht in die neue Runde! Am 8. November um 20:15 Uhr ist es so weit: Acht neue Kandidaten zwischen 18 und 68 Jahren, darunter drei Männer und fünf Frauen, wollen sich den Titel "Deutschlands bester Hobbyschneider" ernähen. Dazu müssen sie Woche für Woche zwei Aufgaben aus den Bereichen „Nähen nach Schnittmuster“, „Upcycling“ oder „Maßanfertigung“ nach höchsten Qualitätsanforderungen umsetzen.

 

In anticipation of  Vox network's "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten" (the German version of the U.K.'s "Sewing Bee"), here on our blog we will introduce the panel of judges and the contestants, so that for the November 8rd premier you will already be in the know! Tune in Tuesday evenings at 7:15 GMT and watch 8 contestants sew their way through the different challenges given by the panel of celebrity judges. We have a little bit of information on the eight creative contestants. We, too, are on pins and needles and can't wait to see who comes out ahead! No further translation.

 

"Geschickt eingefädelt"-Kandidatin Tanja Müller

 


Im Interview:

Tanja – Das teamfähige Alphatierchen


 

Warum hast Du Dich bei „Geschickt eingefädelt“ beworben und wieso glaubst Du, Deutschlands bester Hobbyschneider zu sein?

Ich habe mich beworben, weil mein Freund mich dazu gezwungen hat! Wir haben gemeinsam die erste Staffel geschaut.

Da war es bei mir ein bisschen wie bei einer Quizshow: Sitzt man vor dem Fernseher, weiß und kann man alles besser! Ich sagte immer: „Das nähe ich viel schneller und schöner!“. Als dann der Aufruf für die zweite Staffel kam, sagte er: „So, und jetzt bewirbst du Dich!“

Er weiß, dass ich sehr ordentlich nähen kann und furchtbar pingelig bin. Damit will ich Pingel-Inge in der Sendung auch ein bisschen herausfordern!

 

 

Wie und wo hast Du erfahren, dass Du Teil von „Geschickt eingefädelt“ 2016 bist?

Der Anruf kam, als ich im Büro saß. Es war der 1. April und ich dachte, es sei ein Aprilscherz.  Ich hatte einige Zeit nach dem Casting nichts mehr gehört und konnte es gar nicht fassen! Als ich realisierte, dass es kein Aprilscherz ist, habe ich mich sehr gefreut!

Wie hast Du Dich auf die Sendung vorbereitet?
 

Es gibt verschiedene Aufgaben, auf die man sich vorbereiten muss, da habe ich wirklich mit Stoppuhr fleißig geübt.

Es war sehr lustig, mein Freund hat mich dabei sehr unterstützt! Er hat nämlich Guido simuliert und kam immer mal ins Nähzimmer und fragte: „Was machst Du denn da? Erzähl´ mir doch mal!“ Wenn man mal ein Guido-Double sucht, kann das mein Freund machen!

Meine Knopflochtechnik habe ich beschleunigt – jetzt kann ich High-Speed-Knopflöcher nähen! Den nahtverdeckten Reißverschluss habe ich mir auch noch mal angeschaut, damit ich in den Aufgaben in der Sendung direkt weiß, wie das mit dem Futter geht.

Viel Zeit war aber neben dem Beruf nicht!

 

"Jetzt meldest Du Dich an!" Freund Timo gab den Anstoß zur Bewerbung und versuchte sich als Guido-Double bei der Vorbereitung. Hier sind beide bei einem Krimidinner zu sehen.

 

Wie bist Du mit dem Zeitdruck und den Aufgaben zurechtgekommen? Was war für Dich am Schwierigsten?

Die Aufregung ist riesig, die Zeit wird wahnsinnig knapp, das stellt man sich so gar nicht vor! Schon in der ersten Aufgabe habe ich gemerkt, dass es wirklich vom Fernsehsessel aus einfacher aussieht! 

Auch der Nähplatz ist anfangs ungewohnt und eigentlich ganz routinierte Handgriffe wie das Trennen einer Naht oder auch nur das Einfädeln der Nadel sind auf einmal viel schwieriger! Es ist ein ganz anderes Nähen als zuhause.

 

 

Wie ließen sich die Dreharbeiten in Dein Leben (beruflich/privat) integrieren? Wenn Du nicht nähst, was machst Du sonst? 

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Autositz Restauration

Ich bin als Projektleiterin in der Software-Qualitätssicherung tätig und bin da sehr eingespannt.  Außerdem habe ich viel zu viele Hobbies!

Ich schraube mit meinem Freund an seinen Oldtimern herum, bastele gerne, mache Polsterarbeiten, gehe Bogenschießen. Seit neustem lerne ich Klavier spielen und beschäftige ich mich auch mit Gartenarbeiten – mir wird nie langweilig!

Mein Chef ist erstmal fast hintenüber gefallen, als ich sagte, dass ich etwas kürzer treten und kurzfristig Urlaub einreichen muss. Ich habe aber einen ganz tollen Chef und ein super Team, die mich alle sehr unterstützt und mir Freiräume geschaffen haben, damit ich mein Leben für eine gewisse Zeit „Geschickt eingefädelt“ widmen kann!

 

 

Wie war der Umgang mit den anderen Kandidaten? Gibt es einen, unter ihnen, der Dir besonders ans Herz gewachsen ist und wenn ja, wer und wieso?

Die Kandidaten waren durch die Bank weg völlig unterschiedliche Charaktere und wir hatten trotz der großen Unterschiede sofort einen guten Draht zueinander. Ich habe kürzlich meinen 40. Geburtstag gefeiert und habe die ganze Truppe eingeladen! Keno und Indira haben sich frei nehmen können und haben die weite Strecke auf sich genommen, um bei der Party dabei zu sein.

Wir sind in der Zeit bei „Geschickt eingefädelt“ sehr zusammengewachsen!

 

Geschickt eingefädelt" Kandidaten der zweiten Staffel

Die Geschickt eingefädelt" Kandidaten der zweiten Staffel: Tanja Müller, Julian Fiege, Felix Flechtner, Anika Weimert, Indira Czerwinski, Heidi Mielenz, Keno Dirks und Tatjana Golder.

 

Wie würdest Du Deine Position innerhalb der Kandidatenrunde beschreiben?

Ich bin ein Alphatierchen – das passt ganz gut! Sobald eine größere Gruppe zusammen ist, übernehme ich gerne den Führungspart, wenn niemand anderes sich in den Vordergrund drängt! Ich bin sehr direkt, manchmal zu direkt, daher kristallisiert sich das immer so raus und Projektleitung mache ich ja auch beruflich. Wichtig ist: Die mit der großen Klappe muss dann aber auch abliefern und das tue ich!

Ich glaube aber, dass ich das nicht auf eine unangenehme Weise tue. Ich habe immer in Teams gearbeitet und Harmonie im Team ist mir sehr wichtig! Daher würde ich immer auch hinter dem Team zurückstecken und denke ich nicht, dass die anderen Kandidaten mit meiner Art ein Problem hatten.

 

Tanja Müller übernimmt gerne die Verantwortung für ein Team.

 

Wie war der Umgang mit der Jury? Bist Du eher Team Inge oder Team Guido?

Mein ganz klares Ziel war es, ein Kompliment von Inge zu bekommen, dann wäre für mich alles gut. Ich mag Guido sehr gerne, ohne ein Groupie von ihm zu sein, aber ich bin ein großer Fan von Inge.

Und ja, ich habe ein besonderes Kompliment von Inge bekommen, mehr als ich mir erhofft hatte! Da bin ich richtig rot geworden.

 

Erzähl´ doch mal aus dem Nähkästchen, gab es für Dich ein besonderes Erlebnis bei Geschickt eingefädelt?

Ja, ich habe mich in den letzten Minuten einer Aufgabe in den Finger gestochen und habe geblutet – musste aber noch Handnäharbeiten machen, was verheerend war! Ich brauchte ein Pflaster und hatte das Gefühl, dass der Sanitäter in Zeitlupe kam – gaaaaaanz langsam! Guido zählte schon fast runter, da wurde knallhart auf die Zeit geachtet!

Ich habe den Sanitäter im Spaß Faultier genannt und habe mich danach bei ihm entschuldigt. Vielleicht habe ich ihm Unrecht getan, er muss ja auch Ruhe ausstrahlen! In dem Moment kam es mir aber ewig vor.

 

Wer ist hier pingeliger? Kandidatin Tanja liebt es, exakt zu nähen!

 

Wie hast Du Dich durch „Geschickt eingefädelt“ weiterentwickelt?

Ich habe einige super Tipps von Guido und Inge bekommen, das hat mich in feinen Details beim Nähen echt weitergebracht! Von Inge habe ich das Handrollieren gelernt, das kann ich jetzt sehr gut!

 

Was sind Deine Pläne für die Zeit nach der Sendung?

Ich freue mich mit Genuss auf die Ausstrahlung der Sendung und organisiere ein kleines Public Viewing, mit dem wir die erste Folge feiern!

Ich stehe mitten im Leben und  bin schon zu erwachsen, als dass jetzt große Veränderungen kämen. Wenn ich mir Felix anschaue oder Anika, sie stehen ja jetzt ganz am Anfang, da ist es etwas anderes.

In Sachen Nähen habe ich keine besonderen Pläne, ich habe mich schon immer an alles herangetraut. Manches dauert lange und nimmt viele Versuche in Anspruch, aber Scheu hatte ich da nie!

 

Was würdest Du mit den 10.000 Euro Siegprämie anfangen?

Ich würde sie in einen Oldtimer investieren, einen Chevy Nova SS Baujahr 69. Wegen der Farbe müsste ich noch überlegen, dieses Auto dürfte schon eine laute Farbe haben, rot oder orange!

 

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Warum nähst Du? Was bedeutet NÄHEN für Dich?

Nähen ist für mich Mittel zum Zweck: Ich nähe, weil es das, was ich will, so nicht gibt!

 Ich habe früher wie Keno Live-Rollenspiel gemacht! Da braucht man Kostüme und ich bin perfektionistisch und wenn sie nicht so aussehen, wie ich es möchte, musste ich sie einfach selbst nähen! In meiner Jugend war ich in Richtung Gothic-Kultur unterwegs und auch da habe ich mir viele Teile genäht. Nähen ist extrem meditativ und am Ende hat man ein fertiges Stück in der Hand, auf das man stolz sein kann!

Mein allererstes Kleidungsstück war eine Latzhose für meinen kleinen Cousin, aus der er natürlich seit Langem hinausgewachsen ist. Sie hing auch bei den Dreharbeiten an meiner Pinnwand und ist mein Nähmaskottchen.

 

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Tanja und Guido Maria Kretschmer, im Hintergrund sieht man die kleine Latzhose.


Welche Stoffe verarbeitest Du am liebsten und was wäre der Stoff Deiner Träume? 

Ich verarbeite grundsätzlich alles und habe vor nichts Angst. Vom dicken Leder über Lack, Samt, feinste Stoffe – ich habe einen Hang zu teuren Materialien, das ist manchmal ein bisschen schwierig. Ich liebe teure, hochwertige Stoffe! Ich habe mal einen ganz besonderen Stoff gesehen, der viel zu teuer war – von dem habe ich nur ein ganz kleines Stückchen von 10x10 cm, das hängt bei mir immer an der Pinnwand!  Mit den Stoffen in der Sendung habe ich auch sehr gerne genäht.

 

Wie oft nähst Du?

Momentan nähe ich gar nicht so viel. Ich mache einmal im Monat ein Nähwochenende: Da fange ich nach Feierabend am Freitag an und nähe das ganze Wochenende durch. Im Winter nähe ich noch mehr und lieber als im Sommer.

 

Was nähst Du am liebsten und wie beschreibst Du Deinen Stil?

Ich nähe am liebsten Kostüme für Fasching, quasi kaum normale Alltagskleidung.

Das ist immer sehr aufwändig, sehr kostümlastig, filmorientiert – alles, was man nicht von der Stange kriegt! Ich habe schon ein Schneewittchen-Kostüm genäht, Catwoman, Sissi und vieles mehr!

Dadurch dass ich überwiegend Kostüme nähe und das sehr liebe, habe ich keinen klaren Stil. Von ganz futuristischem Modell bis hin zur historisch korrekten Bekleidung einer bestimmten Epoche, das geht bei mir querbeet.

Natürlich nähe ich auch mal in zehn Minuten ein schnelles Shirt zum Reinschlüpfen, wenn mir ein Stoff besonders gut gefällt, aber Alltagskleidung begeistert mich nicht so und daher mache ich das auch nur sehr selten.

 

Tanja Müller näht am liebsten Kostüme.

Ob Schneewittchen oder Catwoman - Tanja näht am liebsten Kostüme!

 

Wenn Du ein Teil für einen Promi nähen dürftest, wer wäre es und was würdest Du ihr oder ihm nähen?

Ich bin nicht so Promi-affin, aber Angelina Jolie finde ich toll. Ihr würde ich ein Red-Carpet-Dress in Rot auf den Leib schneidern! Um mich für einen Schnitt zu entscheiden, muss ich sie natürlich vorher vermessen und mit ihr sprechen, damit ich einschätzen kann, was sie mag. Sexy dürfte es in jedem Fall sein!

 

Warum müssen wir ab dem 8. November unbedingt bei Vox „Geschickt eingefädelt“ einschalten?

Die Kandidaten sind super und haben unfassbare Höchstleistungen abgeliefert.

Was da auf den Schneiderbüsten ist, hat Deutschland noch nicht gesehen!

 

Herzlichen Dank für das Interview!

 


 

Link zu Tanja Müller:

Tanja Müller bei VOX.de

Alle Beiträge zur Sendung:

 Geschickt eingefädelt - wer näht am besten? im Swafing Blog

 


 

 

GESCHICKT EINGEFÄDELT – WER NÄHT AM BESTEN?

AB DEM 8. NOVEMBER UM 20:15 UHR BEI VOX!

Das Logo zur Sendung "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten?".

 

Swafing ist Ausstatter der Sendung "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten?".

 


 

 

Abbildungen: © VOX/ANDREAS FRIESE und Tanja Müller.

 

 

 

 

Felix Flechtner – Geschickt eingefädelt Kandidaten 2016

Felix Flechtner ist mit seinen 18 Jahren das Nesthäkchen unter den acht "Geschickt eingefädelt"-Kandidaten. Der modebegeisterte Abiturient hat sich in seinen jungen Jahren schon viel selbst beigebracht und möchte nun das Schneiderhandwerk von der Pike auf erlernen.
Wie man es schafft, gleich drei hübsche Mädchen beim Abiball im Arm zu halten und wie Guido ihn überrascht hat, lest ihr jetzt im Swafing Blog!
Bis zum Sendestart stellen wir hier alle Kandidaten der zweiten "Geschickt eingefädelt"- Staffel vor, die sich im großen VOX Nähwettbewerb der Jury aus Guido Maria Kretschmer und Inge „Pingel-Inge“ Szoltysik-Sparrer stellen!

Oben: Keno Dirks, Heidi Mielenz, Indira Czerwinski und Julian Fiege.
Unten: Tatjana Golder, Felix Flechtner, Tanja Müller und Anika Weimert.

 

"Geschickt eingefädelt" geht in die neue Runde! Am 8. November um 20:15 Uhr ist es so weit: Acht neue Kandidaten zwischen 18 und 68 Jahren, darunter drei Männer und fünf Frauen, wollen sich den Titel "Deutschlands bester Hobbyschneider" ernähen. Dazu müssen sie Woche für Woche zwei Aufgaben aus den Bereichen „Nähen nach Schnittmuster“, „Upcycling“ oder „Maßanfertigung“ nach höchsten Qualitätsanforderungen umsetzen.

 

In anticipation of  Vox network's "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten" (the German version of the U.K.'s "Sewing Bee"), here on our blog we will introduce the panel of judges and the contestants, so that for the November 8rd premier you will already be in the know! Tune in Tuesday evenings at 7:15 GMT and watch 8 contestants sew their way through the different challenges given by the panel of celebrity judges. We have a little bit of information on the eight creative contestants. We, too, are on pins and needles and can't wait to see who comes out ahead! No further translation.

 

"Geschickt eingefädelt"-Kandidat Felix Flechtner

Felix Flechtner ist Kandidat bei "Geschickt eingefädelt"

 


Im Interview:

Felix – Der nähbegeisterte Abiturient


 

Warum hast Du Dich bei „Geschickt eingefädelt“ beworben und wieso glaubst Du, Deutschlands bester Hobbyschneider zu sein?

Ich habe im Fernsehen damals eine Vorschau auf die erste Staffel gesehen und dachte: Perfekt, ein Nähwettbewerb!

Ich habe jede der Sendungen gesehen und finde das Format total klasse. Das Stofflager, die Kurzwaren und die Aufgaben – ich war total begeistert und wollte gerne auch mal dort nähen!

Ich habe mich dann für die zweite Staffel beworben, weil es die letzte Chance für mich war! Ich wusste zu diesem Zeitpunkt, dass ich eine Schneiderlehre anfangen möchte, daher habe ich die Chance ergriffen, nur in diesem Jahr kann ich noch als Hobbyschneider mitmachen und danach wäre ja die Teilnahme nicht mehr möglich gewesen!  Das Nähen macht mir so viel Spaß und ich bin so gerne kreativ und möchte das an möglichst viele andere Menschen weitergeben!

Ich denke, dass ich mit meiner Kreativität punkten kann und mir für meine 18 Jahre schon sehr viel selbst beigebracht habe und kann den Zuschauern sicher viel zeigen, obwohl ich die wenigste Erfahrung von allen Kandidaten habe.

 

Felix Flechtner liebt es, zu nähen!

 

teamguido

Auf einmal stand Guido im Klassenzimmer!

Wie und wo hast Du erfahren, dass Du Teil von „Geschickt eingefädelt“ 2016 bist?

Das war ziemlich cool!

Ich war in der Schule, in meinem Gymnasium in Herzogenaurach im Matheunterricht und plötzlich klopfte es an der Tür!

Dann stand Guido in der Tür und das war ziemlich cool! Da wusste ich sofort: Ja, ich habe es geschafft! Als er es dann wirklich verkündet hat, bin ich aufgesprungen und habe mich sehr gefreut!

 

 

Wie hast Du Dich auf die Sendung vorbereitet?

Die Vorbereitung war für mich sehr schwierig. Ich habe in diesem Jahr mein Abitur gemacht und dass ich bei der Sendung dabei bin, habe ich vier Wochen vor den schriftlichen Prüfungen erfahren! Da musste ich mich natürlich auch auf mein Abi konzentrieren.

Ich würde allen Kandidaten zukünftiger Staffeln raten, das besser zu timen. Ich wollte unbedingt teilnehmen und dann ging es auch. Ich habe mir die Zeit gut eingeteilt und mich abwechselnd auf  meine mündlichen Abi-Prüfungen und auf die Maßschneideraufgaben vorbereitet. Mehr Zeit hatte ich nicht und ich dachte: So muss es jetzt klappen! Das Abitur hat glücklicherweise nicht gelitten, ich habe mit einer sehr guten Note bestanden.

 

Das Nähloft - Beim Anschauen der 1. Staffel wusste Felix: "Dort will ich unbedingt auch mal nähen!"

 

Wie bist Du mit dem Zeitdruck und den Aufgaben zurechtgekommen? Was war für Dich am Schwierigsten?

Es gab ja Technik- und Kreativaufgaben. Mit der Zeit bin ich recht gut hingekommen und ich habe mir alles gut eingeteilt. Bei den Technikaufgaben bekommt man das Schnittmuster und muss sich nur noch den Stoff aussuchen – dann konnte man quasi direkt loslegen. Das liegt mir sehr!

Bei den Kreativaufgaben besteht die Gefahr, dass man einen Blackout hat und es schwierig wird und man nicht zufrieden mit seiner Leistung ist. In dieser Sendung habe ich gemerkt, dass ich unter Zeitdruck nicht so kreativ bin.

Bis mir eine wirklich gute Idee einfällt, brauche ich einfach meine Zeit, das geht nicht auf Knopfdruck!

 

 

Wie ließen sich die Dreharbeiten in Dein Leben (beruflich/privat) integrieren? Wenn Du nicht nähst, was machst Du sonst? 

Durch die Abiturvorbereitungen und –prüfungen war es zeitlich gar nicht so leicht. Meine Schule ist mir sehr entgegengekommen und hat sogar durch eine Terminverschiebung der Prüfungen überhaupt ermöglicht, dass ich nach Berlin fahren kann.

In meiner Freizeit koche ich gerne! Ich spiele Klarinette, Bass-Klarinette und Saxophon in der Stadtjugendkapelle in Herzogenaurach. Auch Schwimmen und Wandern mag ich gerne.

 

Wie war der Umgang mit den anderen Kandidaten? Gibt es einen, unter ihnen, der Dir besonders ans Herz gewachsen ist und wenn ja, wer und wieso?

Generell war der Zusammenhalt sehr gut! Wir haben uns am Tag zuvor beim Abendessen kennengelernt. Tanja hatte ich beim Casting in München einmal getroffen und habe mich sehr gefreut, dass sie auch dabei ist. Da wir alle dasselbe Hobby teilen, haben wir uns auf Anhieb verstanden.

Wer mir besonders ans Herz gewachsen ist, ist Anika! Wir haben uns vom ersten Moment super verstanden und tauschen uns jetzt noch immer aus, nicht nur über unsere Nähprojekte! Ich denke, das wird auch so bleiben, ich bin sehr froh, dass sie mit mir bei „Geschickt eingefädelt“ teilgenommen hat!

Natürlich war es ein Wettbewerb! Wir sind aber sehr fair miteinander umgegangen und ich habe jedem  seine Erfolge, zum Beispiel einen Tagessieg, gegönnt! Da gab es kein Gezicke und keine Missgunst. Mir ist es wichtig, jeden Tag zu lachen, das war bei „Geschickt eingefädelt“ immer der Fall!

 

Geschickt eingefädelt" Kandidaten der zweiten Staffel

Die Geschickt eingefädelt" Kandidaten der zweiten Staffel: Tanja Müller, Julian Fiege, Felix Flechtner, Anika Weimert, Indira Czerwinski, Heidi Mielenz, Keno Dirks und Tatjana Golder.

 

Wie würdest Du Deine Position innerhalb der Kandidatenrunde beschreiben?

Ich war das Nesthäkchen und alle haben sich sehr um mich bemüht. Alle haben geschaut, dass es uns Kandidaten gut geht und das war bei mir wegen meines Alters schon noch etwas mehr. Heidi war ja die Älteste von uns. Ich durfte zwar nicht Oma zu ihr sagen, aber es war wie ein Oma-Enkel-Verhältnis. Die Kandidaten und das ganze Team waren wie eine große Familie und ich habe mich sehr wohl gefühlt!

 

Wie war der Umgang mit der Jury? Bist Du eher Team Inge oder Team Guido?

Da will ich mich nicht festlegen, ich finde beide total toll. Ich wollte Guido unbedingt mal persönlich kennen lernen! Er hat mehr auf die Kreativität und die Umsetzung geschaut und Inge etwas mehr auf die Verarbeitung. Sie haben sich super ergänzt und ich mochte keinen von beiden lieber.

Mit Inge habe ich auch noch Kontakt: Als Bundesvorsitzende des Maßschneiderhandwerkes habe ich sie vor kurzem auf einem Kongress getroffen! Ich mache jetzt meine Schneiderlehre und dass man da schon die Oberste des Verbandes kennt als kleiner Lehrling, das war toll! Als ich ihr sagte, dass ich eine Schneiderlehre machen möchte, hat sie mir ihre Hilfe angeboten, sie ist einfach super!

 

"Wenn ich Fragen habe, kann ich damit immer zu Inge kommen!" - Felix und Inge Szoltysik-Sparrer.

 

Erzähl´ doch mal aus dem Nähkästchen, gab es für Dich ein besonderes Erlebnis bei Geschickt eingefädelt?

Ich fand alles ganz besonders und habe es genossen, dabei sein zu dürfen und so viele Erfahrungen zu sammeln.  Nähtechnisch habe ich sehr viel gelernt, aber auch für mein ganzes Leben! Und nicht zuletzt habe ich neue Freunde gefunden!

Aufregend war auch, einige Zeit alleine in einem Hotel zu leben!  Ich war zwar schon mal auf einem Schüleraustausch, aber so in Berlin im Hotel zu wohnen war besonders cool!

Es gab viele lustige und schöne Momente. Die Sendung als großes Ganzes war eine Erfahrung, die ich in mein Leben mitnehmen und nie wieder vergessen werde!

 

 

Wie hast Du Dich durch „Geschickt eingefädelt“ weiterentwickelt?

Wie erwähnt habe ich gelernt, dass ich mir Zeit für die Kreativität nehmen muss. Vor allem habe ich aber meine Nähtechnik verbessert und bin schneller geworden.  Mittlerweile habe ich eine neue Nähmaschine gekauft, damit geht alles viel rasanter.  Als ich vom Dreh zurückkam, war schon kurz darauf der Abiball und dafür musste ich drei Kleider nähen für Mädchen aus meinem Jahrgang. Das ging schon viel schneller und besser und ich merkte, dass ich das Gelernte gleich anwenden konnte.

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Für den Abiball hat Felix seinen Anzug und drei Kleider für Schulkameradinnen genäht!

 

Was sind Deine Pläne für die Zeit nach der Sendung?

Ich habe gerade meine Schneiderlehre begonnen. Diese dauert 3 Jahre und endet damit, dass ich Schneidergeselle bin. Dann habe ich schon mal meinen Abschluss! Ich will das Handwerk auf alle Fälle von Grund auf lernen, nicht in die Industrie gehen, sondern das Schneiderhandwerk mit allen alten Verarbeitungstechniken und Handarbeitstechniken erlernen und beherrschen. Ob ich danach noch Modedesign studieren möchte, weiß ich noch nicht. Durch die Schneiderlehre habe ich mehr Einblicke bekommen, was man dort lernt:  Beim Modedesignstudium dachte ich, dass man auch viel über Schnitttechnik und -konstruktion lernt, aber da macht man mehr Proportionenlehre und spezialisiert sich aufs Zeichnen und ob mir das dann wirklich was bringt?

Mein großer Traum ist, mein eigenes Label zu gründen und mein eigenes Maßschneideratelier zu führen und dann macht man lieber noch die Meisterprüfung und ist Meister und macht seine Schnitte selbst.

Was ich niemals aufgeben möchte ist es, selbst zu nähen. Darauf kommt es mir an, ich will nicht als großer Designer irgendwo sitzen und nur die Entwürfe machen und das Nähen erledigt jemand anderes. Das wäre gar nicht mein Ding.

 

Was würdest Du mit den 10.000 Euro Siegprämie anfangen?

Das wäre ein gutes Startkapital: Ich würde das Geld in meine Unternehmensgründung stecken, da wäre das Geld sehr gut angelegt.

 

Warum nähst Du? Was bedeutet NÄHEN für Dich?

Das ist mein größtes Hobby und macht mir so viel Spaß. Ich kann gut abschalten und sehe gerne, wie ein Kleidungsstück entsteht. Du suchst für jemanden einen Schnitt raus, passt ihn an und wählst die Stoffe aus. Da hast Du ja so viele Möglichkeiten, tausende verschiedene Stoffe könnte man wählen. Aber das wissen die Swafing Leser ja ohnehin (lacht)!

Stoffe auszusuchen und einzukaufen ist schon toll. Dann geht es weiter an den Zuschnitt, da bekommt man schon eine Vorstellung.

Von Naht zu Naht wächst dieses Kleidungsstück und das Endergebnis macht mich sehr zufrieden und ich denke mir: Da hast Du etwas Tolles geschafft. Das liebe ich am Nähen.

In meiner Schule war ich der einzige nähende Junge! Es ist mein Hobby, das ich vor vier Jahren begonnen habe. Anfangs war ich da noch sehr schüchtern, so als nähender Junge, das war schon ungewöhnlich. Es gab zwar eine Näh- und Mode-AG, aber da habe ich mich damals noch nicht getraut, teilzunehmen, obwohl es mich schon sehr interessiert hat! Das hat sich mittlerweile gewandelt. Ich habe noch als Schüler sogar schon Modenschauen mit meinen Modellen veranstaltet, mir dazu „Models“ ausgesucht und mir Stories überlegt für eine gelungene Präsentation  – das gab es sonst nicht, weder bei den Jungs noch bei den Mädchen.

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Welche Stoffe verarbeitest Du am liebsten und was wäre der Stoff Deiner Träume?

Ich bin bei Stoffen offen für alles. Ich gehe zu Fabrikverkäufen, stöbere in Stoffläden und kaufe ganz vielfältige Stoffe ein. Leichte Wolle, Stoffe für einen Parka, Spitze, Pailletten, was ich gut finde und für meine Modelle gebrauchen kann! Ich finde es spannend, nicht so alltägliche Kombinationen zu wählen und beispielsweise auch mal einen dicken Stoff mit einem ganz dünnen zu kombinieren, so etwas finde ich spannend! Es gibt also ganz viele Stoffe meiner Träume!

Zum Thema Stoff fällt mir ein:

Ich möchte mich auch noch mal bei Swafing bedanken, die Stoffauswahl in der Sendung war so toll! Es hat großen Spaß gemacht, aus diesem großen Stoffsortiment im Nähloft auswählen zu können! Da hätte ich gerne mit mehr Zeit ausgewählt, ich bin kein entscheidungsfreudiger Mensch, ich musste immer aufpassen, dass ich mich nicht verzettele. In meinem Ausbildungsbetrieb habe ich auch schon die großen Swafing Ordner gesehen, wir arbeiten unter anderem auch mit den Stoffen!

Ich lerne bei Spitz Maßdesign in Erlangen das Schneiderhandwerk. Meine Chefin ist mit dem Atelier auch bei Instagram und Facebook unterwegs und es ist sehr schön, bei einem so modernen Unternehmen zu arbeiten.

Wie oft nähst Du?

Ich nähe täglich und viel in meiner Freizeit und das macht mir großen Spaß, für mich zu nähen und neue Sachen auszuprobieren!

 

Was nähst Du am liebsten und wie beschreibst Du Deinen Stil?

Am allerliebsten nähe ich Damenmode. Dabei gibt es kein bestimmtes Lieblingsteil! Ich nähe auch gerne Hosen, das ist gar nicht so schwer. Bei einer Jacke den Ärmel einsetzen, das mache ich noch nicht so gerne. Ich merke jetzt, dass Ich mir vieles auch falsch beigebracht habe und lerne gerade jeden Tag dazu. Wenn ich erstmal gelernt habe, wie man eine Jacke ganz richtig näht, verliere ich vielleicht die Abneigung gegen die Ärmel. Wir machen ausschließlich lose Verarbeitung, mit Rosshaareinlage. Das wird dann pikiert und sehr aufwändig verarbeitet. Sowas kann und macht man ja als Hobbyschneider überhaupt nicht.

 

Mein Stil ist puristisch, futuristisch und teilweise auch androgyn.

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Das Team von Spitz Maßdesign auf dem Kongress.

Für mich selbst habe ich erst eine Sache genäht: Meinen Anzug für den Abiball. Der gefällt mir aber noch nicht so gut.

Jetzt habe ich ganz viele Stoffe für mich gekauft und möchte unbedingt damit anfangen!

Wir waren vor kurzem auf diesem Maßschneider-Kongress und wie es sich für echte Maßschneiderinnen gehört, hatten meine Chefin und ihre Gesellin nur Selbstgenähtes dabei! Ich stand in meinen gekauften Sachen dabei und dachte mir,  du musst jetzt unbedingt für dich etwas nähen! Dann kannst Du alles auf deinen Körper anpassen und bist viel freier in dem, was du trägst!  Dann ist das Hemd nicht einen Zentimeter zu groß oder zu klein, sondern passt einfach perfekt! Damit fange ich jetzt auf jeden Fall an!

Ich lerne zwar Damenschneider, aber vieles lässt sich ja übertragen.  Als Damenschneider kann man so vielfältig sein, beim Mann gibt es nur die Hose, bei Frauen hat man ja viel mehr Spielraum, sowohl von Schnitten her als auch von den Stoffen!

Mehr Informationen über Felix´ Besuch auf dem Maßschneider-Kongress im Blog von Spitz Maßdesign.

 

 

Wenn Du ein Teil für einen Promi nähen dürftest, wer wäre es und was würdest Du ihr oder ihm nähen?

Barbara Schöneberger hat eine fantastische Ausstrahlung und ich würde ihr gerne eine Abendrobe für den roten Teppich nähen. Sie kann gut knallige Farben anziehen, vielleicht rot oder blau…

Aber da kann ich mich vorher schlecht festlegen, ich muss die Person mal kennenlernen und dann findet sich das. Barbara müsste also mal bei mir vorbeikommen, das wäre super! Ich finde sie sehr sympathisch!

 

Warum müssen wir ab dem 8. November unbedingt bei Vox „Geschickt eingefädelt“ einschalten?

Es ist ein supertolles Format, in dem Hobbyschneider noch viel lernen können! Durch die spannenden Aufgaben haben Zuschauer viel Spaß, auch wenn sie noch keine Nähkenntnisse haben.

Zuschauen und mitfiebern – und vielleicht begeistert sich dann der eine oder andere dadurch auch für das Nähen und wird ein Teil der aktuellen Nähbewegung!

 

Die Teilnahme  an der Sendung hat mir supergut gefallen und ich habe viele Erfahrungen gesammelt. Ich möchte mich bei den anderen Kandidaten und dem ganzen Team sehr bedanken!

Herzlichen Dank für das Interview!

 


 

Links zu Felix Flechtner:

Felix Flechtner bei VOX.de

Felix Flechtner bei Facebook

Felix Flechtner bei Instagram

Alle Beiträge zur Sendung:

 Geschickt eingefädelt - wer näht am besten? im Swafing Blog

 


 

 

GESCHICKT EINGEFÄDELT – WER NÄHT AM BESTEN?

AB DEM 8. NOVEMBER UM 20:15 UHR BEI VOX!

Das Logo zur Sendung "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten?".

 

Swafing ist Ausstatter der Sendung "Geschickt eingefädelt - Wer näht am besten?".

 


 

 

Abbildungen: © VOX/ANDREAS FRIESE und Felix Flechtner.